Haben Sie eine Website? Dann sind Sie Publisher. Und wenn Sie Publisher sind, dann haben Sie eine Menge Verantwortung für das, was auf Ihrer Website veröffentlicht wird.

DSGVO – die Datenschutzgrundverordnung – hat den Umgang mit Inhalten im Netz komplett neu geregelt. Verstoßen Sie dagegen, drohen hohe Strafen.

Die gute Nachricht: Es sind gar nicht so viele Regeln. Aber die, die es gibt, die sollten Sie befolgen.

Hier eine Liste der wichtigsten Regeln des DSGVO:

  • Personenbezogene Daten dürfen von Unternehmen nur genutzt werden, wenn die Zustimmung erteilt ist.
  • Ihre User haben das Recht, Zugang zu ihren Daten zu bekommen. Wenn gewünscht, kostenlos und elektronisch.
  • Die Nutzer Ihrer Website haben das Recht, dass Daten gelöscht werden, sollten Sie solche Daten gesammelt haben. Das ist das Recht auf Vergessenwerden.
  • Wenn gewünscht, hat jeder das Recht, dass seine Daten von einem Serviceanbieter zu einem anderen transferiert werden.
  • Wenn Daten gesammelt und gespeichert werden, dann muss der User darüber informiert werden – und muss zustimmen.
  • Sind die Daten alt oder falsch? Dann: Bitte berichtigen.
  • Die Daten dürfen nicht weiterverarbeitet werden.
  • Sie dürfen darüber hinaus nicht für direktes Marketing genutzt werden.
  • Und wenn es denn passiert, dass mit Daten Missbrauch getrieben wurde, dann hat jeder das Recht darauf informiert zu werden. Innerhalb von 72 Stunden.

Nicht vergessen: Wenn Sie gegen den DSGVO verstoßen, dann kann es teuer werden. Aber schlimmer noch: Der User vertraut Ihrer Website nicht mehr.